Stadt Bühl als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet

 

Bühl unterstützt Radfahrende seit Jahren. Jetzt wurde die Stadt als Arbeitgeber ausgezeichnet.

 

Die Stadt Bühl wurde als Fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet.
Die Stadt Bühl wurde als Fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Gudrun Zühlke (ADFC Baden-Württemberg) übergibt Fritz Ell die Urkunde. © ADFC

Der Weltfahrradtag war der Rahmen für eine Veranstaltung des ADFC Baden-Baden. Auf ihr konnten Gemeinden des Landkreises Rastatt und des Stadtkreises Baden-Baden ihr Rad-Erfolge vorstellen.

Die Stadt Bühl unterstützt auch ihre eigenen Rad fahrenden Mitarbeiter. Seit Juli 2021 können Arbeitnehmer u.a. folgende Leistungen erhalten

  • 0,30 Euro für jeden vollen Kilometer der einfachen Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz 
    (maximale monatl. Förderung von bis zu 70 Euro möglich)
  • Auch in Kombination mit ÖPNV möglich
    (maximale monatl. Förderung von bis zu 70 Euro möglich)

Das wurde einer Ehrung für würdig befunden. Die Landesvorsitzende des ADFC Baden-Württemberg Gudrun Zühlke übergab die Urkunde "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in Silber an Fritz Ell (Stadtplanung).

Die Aktivitäten Bühls für Mitarbeiter und Bürger sind vielfältig. So gibt es beispielsweise auch Trainings zur Fahrsicherheit und Radservice-Stationen.

Lastenrad "Zwetschgenblitz"

Alle Bürger können zudem vom Angebot eines Lastenrades profitieren. Seit Dezember 2021 ist die Leihe von bis zu einer Woche kostenlos. Diese Aktion wurde im Zuge des 2-jährigen Förderprogramms "RadKULTUR-Stadt" mit Unterstützung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg umgesetzt.

Mehr Infos in unserer blauen Medienbox.

EU-weites Programm

Seit mehr als zehn Jahren unterstützt der ADFC schon Unternehmen dabei, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zu erleichtern. Jetzt setzen die Europäische Union und der ADFC einheitliche Kriterien: Exklusiv in Deutschland vergibt der ADFC im Projekt "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" das gleichnamige, drei Jahre gültige EU-Zertifikat in den Abstufungen Gold, Silber und Bronze.

Denn: Viele Branchen in Deutschland leiden unter Fachkräftemangel; junge, gut ausgebildete Menschen suchen sich attraktive Arbeitgeber und lebenswerte Wohnorte. Firmen, die hier nicht punkten, gehen leer aus. Unternehmen müssen sich und ihren Standort daher gut präsentieren.

Die EU-weite Zertifizierung zum fahrradfreundlichen Arbeitgeber ist ein einfacher, aber besonders wirkungsvoller Schritt, das Image eines Unternehmens positiv zu gestalten. Die innerbetriebliche Fahrradkultur vereint gleich mehrere Vorteile: Sie ist modern, zukunftsorientiert und fördert die Mitarbeiterbindung sowie das Teamgefühl.

 

https://baden-baden.adfc.de/neuigkeit/stadt-buehl-als-fahrradfreundlicher-arbeitgeber-ausgezeichnet

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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